Oh, ein Irish! – Warum einen Irish

Diese Frage lassen wir am besten andere für uns beantworten, denn dass Züchter von ihrer Rasse überzeugt und begeistert sind, ist nachvollziehbar. Darum lassen wir „neutrale“ Stimmen sprechen.

„The Irish Terrier is perhaps the finest dog on earth.“ Und das aus dem Mund eines Collie-Züchters namens Albert Payson Terhune aus dem 19. Jahrhundert. Nun gut, wir würden das „perhaps“ streichen. Weiter schreibt er: „… Er ist ein irischer Gentleman von der alten Schule. Ein feuriger Edelmann. Und er ist mehr. Er hat ein Herz, drei Nummern zu groß für seinen struppigen Körper …“

Um die Jahrhundertwende stellt R. Leighton treffend fest:

„Er ist in allererster Linie der treue Begleiter des Menschen, gleichermaßen geeignet für ein Leben in der Stadt wie auf dem Lande. Er hat eine abgehärtete Konstitution, braucht nicht verzärtelt zu werden.

Lehrt man ihn gehorsam zu sein, sich als Gentleman zu bewegen, dann gibt es wohl keinen besseren Haushund. Seiner Natur nach ist er intelligent und leicht zu erziehen, ein idealer Gefährte für die Kinder. Seine ungestümen Gemütsbewegungen lassen ihn manchmal sein Nackenfell sträuben, nie bleibt er etwas schuldig, wenn man ihn herausfordert.“

Die Grande Dame der IT-Zucht, Gräfin Stauffenberg meint: „Der Irish Terrier ist ein Hund für jedermann. Den Älteren hält er jung, für einen Menschen ohne Freude ist er ein Lichtblick, dem Überforderten verschafft er Entspannung und Ausgleich, Einsamen gibt er einen Lebensinhalt. Eine wirklich wundervolle Rasse.“

Edna Howard Jones schreibt: „… Der Irish Terrier ist ein sehr eifriger Hund. Seine tiefe Verbundenheit und Treue zu seinem Besitzer sind höchst ungewöhnlich für einen solch lebensfrohen, intelligenten und sportlichen Hund. Seine Liebe für und Geduld mit Kindern ist bemerkenswert und es ist eine Freude, ihn mit Babies und Kleinkindern zu beobachten.

Er ist sehr anpassungsfähig, ob als exzellenter Familienhund oder als Partner für eine Person. Nur wenige Menschen, die jemals einen echten Iren hatten, halten dieser Rasse nicht die Treue.“

Jack London schreibt in seinem Buch „Jerry der Insulaner“, in der ein Irish die Hauptrolle spielt, voller Liebe: „Gott verdamm mich!“ sagte Kapitän van Horn zärtlich. „Du bist ja nichts als ein Bündel hochgespannter Gefühle mit einem goldenen Herzen in der Mitte und in eine goldene Haut gewickelt. Gott verdamm mich, Jerry, du bist Gold, reines Gold, innen und außen, und kein Hund auf der ganzen Welt kann sich mit dir messen. Du hast ein Herz von Gold, du goldener Hund; sei gut zu mir und hab mich lieb, dann will ich auch gut zu dir sein und dich lieb haben, jetzt und in alle Ewigkeit.“

 

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